Die Windows Powershell hat es mir doch recht angetan, auch wenn sie von der Bedienbarkeit noch weit von einer Unix-Shell entfernt ist, bietet sie nun doch immense Möglichkeiten - gerade auch im Zusammenspiel mit unserem geliebten .NET. :-)
Wer, wie ich, das gute alte CMD-Prompt noch so gerne in Rente schicken und stattdessen die Powershell als neue primäre Shell verwenden möchte, ist natürlich daran interessiert, dass all die netten Umgebungsvariablen aus dem .NET SDK auch hier funktionieren... und so gehts:
- Im Anhang [1] dieses Posts hat es ein kleines Skript, dass diese Variablen setzt. Dies kann mehr oder weniger 1:1 weiterverwendet werden, einzig die Pfade müssen eventuell noch angepasst werden.
- Das erwähnte Skript ins Verzeichnis /My Documents/WindowsPowerShell kopieren. In diesem Verzeichnis können benutzerdefinierte Profile für die Powershell hinterlegt werden.
- Wenn ihr nun die Powershell startet, wird euch in saftigem rot entgegenspringen, dass das Skript nicht geladen werden konnte, da nicht signiert... huch. Nun gut - wie das mit dem Signieren solcher Profile/Skripts genau funktioniert, weiss der hier besser wie ich :-) . Wer es auf die harte Tour mag, kann die Restriktionen auch gleich gänzlich aufheben: Set-ExecutionProlicy Unrestricted
- Ob auf die schöne oder die harte Tour: Das Ergebnis wird sein, dass die Powershell wieder ohne murren startet und alle Umgebungsvariablen bereit stehen.
[1]
Microsoft.PowerShell_profile.ps1 (1.57 KB)